Rudolf Bohne (VeDRA) legt in Bleiben Sie dran! zusammen mit Gunther Eschke eine Auseinandersetzung mit neuen Tendenzen der Fernsehdramaturgie vor. Die beiden Autoren zeigen, wie man moderne Serien schreibt und dass es dabei weniger auf Geld als auf dramaturgische Rafinesse ankommt.
Gunther Eschke, Rudolf Bohne: Bleiben Sie dran! Dramaturgie von TV-Serien. Konstanz: UVK, 2010. ISBN 978-3-86764-176-0
Roland Zag hat sein viel diskutiertes und seit längerem vergriffenes Buch »Der Publikumsvertrag« nun bei UVK in einer zweiten, überarbeiteten Auflage herausgebrachbt. Er beschäftigt sich darin mit der Frage, wie ein Drehbuch Emotionen auslöst und zeigt, dass die Reaktionen der Zuschauer von universellen sozialen Bedürfnissen bestimmt werden.
Roland Zag: Der Publikumsvertrag. Drehbuch, Emotionen und der »human factor«. Konstanz, UVK, 2010. ISBN 978-3-86764-250-7
Inzwischen hat die Kooperation zwischen VeDRA und dem Kölner Montageforum Film+ schon Tradition. 2007 veranstaltete VeDRA ein gemeinsames Dramaturgie-Themenpanel zum Schwerpunkt »Drehbuch und Montage«. Im Gegenzug war der Editor und zweimalige Schnitt Preis-Gewinner Andrew Bird bei FilmStoffEntwicklung 09 auf einem Panel zu Gast, um über die im Schneideraum entstandene Erzählstruktur von »Auf der anderen Seite« zu berichten.
Film- und Fernsehdramaturgen zeigen ein wachsendes Interesse am dramaturgischen Element der Montage. Deshalb gewährleistet VeDRA auch in diesem Jahr wie bereits 2008 eine vergünstigte Akkreditierung für Verbandsmitglieder beim Kölner Forum für Filmschnitt und Montagekunst: Statt der regulären 25 Euro für akkreditierte Fachbesucher zahlen Verbandsmitglieder nur 15 Euro.
Der diesjährige Film+-Themenschwerpunkt widmet sich dem Verhältnis von »Montage und Genre«, die Hommage gilt Barbara Hennings (Laudatio: Michael Verhoeven), außerdem werden wie immer alle 15 Wettbewerbsscreenings von ausführlichen Editorengesprächen begleitet.
Termin/Ort: 27. bis 30.11.2009, im Kölner Kino OFF Broadway und dem Filmforum im Museum Ludwig.
Weitere Informationen, Akkerditierungsformular und Newsletterfunktion unter www.filmplus.de.
(ksch, 22.10.09)
Durch die Kooperation mit einem renommierten Medienanwalt in Berlin ist es VeDRA nun möglich, seinen Mitgliedern in Fragen der Vertragsgestaltung und bei rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit der Tätigkeit als Dramaturg/in eine kostenlose Erstberatung anzubieten.
(rhl, 17.06.09)
Erstmals in seiner Geschichte wird VeDRA eine eigenständige Veranstaltung zum Themenbereich Stoffentwicklung durchführen.
Unter dem Titel »FilmStoffEntwicklung 09« wird es am 19. September 2009 in der Werkstatt der Kulturen, Berlin einen ganzen Tag lang um vielfältige Themen der Stoffentwicklung für Film und Fernsehen gehen. Ein Schwerpunkt wird der enge Praxisbezug sein, der vor allem durch die Vorstellung konkreter Arbeitsbeispiele, die Voice-over-Analyse von Filmbeispielen und kleinere Diskussionsrunden hergestellt werden soll.
Weitere Informationen werden rechtzeitig veröffentlicht.
(rhl, 19.03.09)
Vom 21. bis 24. Mai 2009 findet in Weimar zum 11. Mal das Kurzfilmfestival "backup" statt, ein Medienfestival für Nachwuchstalente, die mit einer kreativen Auseinandersetzung verschiedener Produktions- und Ausdrucksweisen die Grenzen und Möglichkeiten des filmischen Formats reflektieren und definieren.
Das backup_festival hat seit seinem 10. Jubiläum im Jahr 2008 eine konzeptionelle Erweiterung erfahren und ist nun erstmalig angegliedert an dass Bauhaus Film-Institut (BFI).
Als Mitglied der Jury des backup.awards wurde in diesem Jahr Kyra Scheurer aus dem VeDRA-Vorstand berufen.
Infos: www.backup-festival.de
(rhl, 18.05.09)
Prof. Dr. Kerstin Stutterheim hat zusammen mit Silke Kaiser ein »Handbuch der Filmdramaturgie« vorgelegt, in dem die beiden Autorinnen dem »Bauchgefühl und seinen Ursachen« nachgehen. Im Zentrum steht dabei eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Strukturmodellen wie der Drei-Akt- und der Fünf-Akt-Struktur sowie offenen Formen epischen und episodischen Erzählens im Film. Ein weiterer Abschnitt widmet sich der Dramaturgie des (fiktionalen) Fernsehens.
Kerstin Stutterheim, Silke Kaiser: Handbuch der Filmdramaturgie. Das Bauchgefühl und seine Ursachen. Frankfurt/M. u.a.: Lang, 2009. (Babelsberger Schriften zur Mediendramaturgie und -Ästhetik, 1) - ISBN 978-3-631-57239-9
(rhl, 28.05.09)
Auf Einladung des von Christoph Honegger und Anke Fabré organisierten Autoren-Stammtisches stellte VeDRA-Vorsitzender Dr. Rüdiger Hillmer den Verband und seine Arbeit am 12.03.2009 in Hannover vor. Ein kurzer Einblick in die Geschichte des Berufsbildes des Film- und Fernsehdramaturgen und ein Überblick zu den Möglichkeiten für Autoren, Fördergelder zu beantragen rundete die lebhaft geführte Diskussion ab.
(rhl, 19.03.09)
Die jährliche Mitgliederversammlung während der Berlinale stand 2009 ganz im Zeichen der Vorhaben für das gerade begonneneJahr. Der Vorstand stellte seine Planungen für die Herausgabe einer gedruckten Version des »Dramaturgen-Guide« und für die am 19. September 2009 in Berlin vorgesehene Veranstaltung zum Thema Stoffentwicklung vor.
Wie auch im Jahr zuvor konnte darüber hinaus von einer äußerst positiven Entwicklung der Mitgliederzahlen berichtet werden.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung war wieder Zeit für den traditionellen »VeDRA-Umtrunk« in der HomeBase, wo sich u.a. die neuen Mitglieder mit ihren Kollegen entspannt austauschen konnten.
(rhl, 19.03.09)
In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Referat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ist es VeDRA Ende 2008 gelungen, die Honorarsituation für jene Dramaturgen entscheidend zu verbessern, die im Rahmen der Drehbuchförderung des BKM und im Auftrag des dortigen Drama Department Autoren bei der Entwicklung ihrer Stoffe betreuen.
So ist es VeDRA gelungen, nicht nur das zur Verfügung stehende Gesamthonorar entscheidend zu erhöhen. Auch die Einzelleistungen werden nach einer Umgestaltung des Honorarsystems nun angemessener vergütet. So steht nun beispielsweise für den Bereich der Grundförderung ein wesentlich größerer Betrag zur Verfügung, der dem höheren Betreuungsbedarf zu Beginn der Stoffentwicklung besser Rechnung trägt.
(rhl, 19.03.09)
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