Seit 2009 führt VeDRA einmal jährlich mit großer Resonanz eine Veranstaltung zum Themenbereich Stoffentwicklung durch. Unter dem Titel »FilmStoffEntwicklung 2011« wird es auch in diesem Jahr, am 5. November 2011 in den Räumen des Tagesspiegel Berlin, einen ganzen Tag lang um vielfältige Themen der Stoffentwicklung für Film und Fernsehen gehen. Ein Schwerpunkt wird der enge Praxisbezug sein, der vor allem durch die Vorstellung konkreter Arbeitsbesipiele, die Voice-over-Analyse von Filmbeispielen und kleinere Diskussionsrunden hergestellt werden soll.
Weitere Informationen werden rechtzeitig veröffentlicht.
»Konflikte und Perspektiven in der Stoffentwicklung« lautete der Titel eines weiteren VeDRA-Seminars von und mit VeDRA-Mitglied Jörg Zimmermann, das vom 11. bis 13. März 2011 in München stattfand, in Zusammenarbeit mit der Therapeutin und Analytikerin Elisabeth Hürter. Zielgruppe waren Dramaturgen, Autoren, Produzenten und Redakteure.
Durch die Methode des Rollentauschs lernten die Teilnehmer, Ideen und Lösungsvorschläge aus der Sicht der anderen Beteiligten zu sehen und daraus Anregungen für das Verfolgen eigener Ziele zu gewinnen. Diese Perspektiverweiterung hilft, neue Ideen zu entwickeln und überraschende Lösungsansätze für die eigene Arbeit zu finden.
In der Ausgabe vom September 2010 führt die Herausgeberin des filmpolitischen Informationsdienstes "black box", Ellen Wietstock, ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden von VeDRA. Darin stellt er u.a. das Berufsfeld des Dramaturgen vor und nimmt Stellung zur Situation freiberuflicher Dramaturgen innerhalb der Film- und Fernsehbranche. Hier können Sie sich eine Kopie des Interviews herunterladen (PDF-Datei): black box 211 / Interview Hillmer.
Rudolf Bohne (VeDRA) legt in Bleiben Sie dran! zusammen mit Gunther Eschke eine Auseinandersetzung mit neuen Tendenzen der Fernsehdramaturgie vor. Die beiden Autoren zeigen, wie man moderne Serien schreibt und dass es dabei weniger auf Geld als auf dramaturgische Rafinesse ankommt.
Gunther Eschke, Rudolf Bohne: Bleiben Sie dran! Dramaturgie von TV-Serien. Konstanz: UVK, 2010. ISBN 978-3-86764-176-0
Roland Zag hat sein viel diskutiertes und seit längerem vergriffenes Buch »Der Publikumsvertrag« nun bei UVK in einer zweiten, überarbeiteten Auflage herausgebracht. Er beschäftigt sich darin mit der Frage, wie ein Drehbuch Emotionen auslöst und zeigt, dass die Reaktionen der Zuschauer von universellen sozialen Bedürfnissen bestimmt werden.
Roland Zag: Der Publikumsvertrag. Drehbuch, Emotionen und der »human factor«. Konstanz, UVK, 2010. ISBN 978-3-86764-250-7
Durch die Kooperation mit einem renommierten Medienanwalt in Berlin ist es VeDRA nun möglich, seinen Mitgliedern in Fragen der Vertragsgestaltung und bei rechtlichen Problemen im Zusammenhang mit der Tätigkeit als Dramaturg/in eine kostenlose Erstberatung anzubieten.
(rhl, 17.06.09)
Prof. Dr. Kerstin Stutterheim hat zusammen mit Silke Kaiser ein »Handbuch der Filmdramaturgie« vorgelegt, in dem die beiden Autorinnen dem »Bauchgefühl und seinen Ursachen« nachgehen. Im Zentrum steht dabei eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Strukturmodellen wie der Drei-Akt- und der Fünf-Akt-Struktur sowie offenen Formen epischen und episodischen Erzählens im Film. Ein weiterer Abschnitt widmet sich der Dramaturgie des (fiktionalen) Fernsehens.
Kerstin Stutterheim, Silke Kaiser: Handbuch der Filmdramaturgie. Das Bauchgefühl und seine Ursachen. Frankfurt/M. u.a.: Lang, 2009. (Babelsberger Schriften zur Mediendramaturgie und -Ästhetik, 1) - ISBN 978-3-631-57239-9
(rhl, 28.05.09)
In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Referat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ist es VeDRA Ende 2008 gelungen, die Honorarsituation für jene Dramaturgen entscheidend zu verbessern, die im Rahmen der Drehbuchförderung des BKM und im Auftrag des dortigen Drama Department Autoren bei der Entwicklung ihrer Stoffe betreuen.
So ist es VeDRA gelungen, nicht nur das zur Verfügung stehende Gesamthonorar entscheidend zu erhöhen. Auch die Einzelleistungen werden nach einer Umgestaltung des Honorarsystems nun angemessener vergütet. So steht nun beispielsweise für den Bereich der Grundförderung ein wesentlich größerer Betrag zur Verfügung, der dem höheren Betreuungsbedarf zu Beginn der Stoffentwicklung besser Rechnung trägt.
(rhl, 19.03.09)
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